Zum 1. Juli 2026 sind die Renten um 4,24 Prozent gestiegen, der aktuelle Rentenwert liegt jetzt bei 42,52 Euro.[1] Gute Nachrichten. Für die eigene Planung zählt aber eine andere Zahl.
beträgt das Rentenniveau vor Steuern. Diese Haltelinie gilt laut Deutscher Rentenversicherung bis 2031.
Was das Rentenniveau aussagt
Das Rentenniveau vergleicht eine Standardrente, also 45 Beitragsjahre mit stets durchschnittlichem Verdienst, mit dem durchschnittlichen Arbeitsentgelt.[1] Wer weniger Beitragsjahre hat, Teilzeit gearbeitet oder mehr verdient hat, liegt oft deutlich darunter. Dazu kommen Steuern sowie Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, die auch im Alter anfallen.
So ermitteln Sie Ihre Rentenlücke
- Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung heraussuchen (kommt jährlich ab 27).
- Bedarf im Alter schätzen, als Faustregel 70 bis 80 Prozent des heutigen Nettos.
- Abzüge berücksichtigen: Steuern, Kranken- und Pflegeversicherung, Inflation.
- Die Differenz ist Ihre Lücke und die Grundlage für jede sinnvolle Vorsorge.
Erst absichern, dann anlegen
Wir empfehlen eine klare Reihenfolge: zuerst Liquiditätsreserve und Existenzabsicherung, dann der langfristige Vermögensaufbau. Welche Vorsorgeform passt, betrieblich, gefördert oder privat, hängt von Steuersituation, Arbeitgeber und Zielen ab.
Wie stehen Sie persönlich da?
Wir prüfen Ihre Situation kostenlos und unverbindlich.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung.
